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Ammonit Dactylioceras – Holzmaden, Deutschland

Fundort: Holzmaden, Deutschland
Formation: Jura
Alter: ca. 180 Millionen Jahre
Gewicht: 344,3g
Dimensionen: 17 x 10 x 1,5 cm
Größe des größten Ammoniten: 3,7 x 3,6 cm

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Kategorie: Deutschland
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Ammonit Dactylioceras aus der Fundstelle Holzmaden

Dactylioceras ist eine ausgestorbene Gattung mariner Kopffüßer aus dem Unterjura, die zu den bekannten und gesuchten Ammoniten aus der deutschen Fundstelle Holzmaden gehört. Diese Region im Südwesten Deutschlands ist berühmt für außergewöhnlich gut erhaltene Fossilien, die in dunklen Tonschiefern abgelagert sind, bekannt als Posidonienschiefer. Diese Sedimente entstanden vor etwa 183 Millionen Jahren, als ein großer Teil des heutigen Mitteleuropas von einem Meer bedeckt war.

Merkmale der Schale

Der Ammonit Dactylioceras ist typisch für seine spiralförmig gewundene Schale, die meist eine flache, scheibenförmige Gestalt besitzt. Die Oberfläche der Schale ist mit einer deutlichen radialen Berippung versehen, wobei sich die einzelnen Rippen oft zum äußeren Rand hin verzweigen. Gerade dieses Merkmal ist für die Gattung Dactylioceras sehr charakteristisch und ermöglicht eine relativ einfache Bestimmung. Die Größe der Schale beträgt meist einige Zentimeter, gewöhnlich zwischen drei und zehn Zentimetern.

Lebensweise

Dactylioceras war ein mariner Kopffüßer, verwandt mit heutigen Kraken, Sepien und Nautiliden. Das Tier lebte in der letzten Kammer seiner Schale, während die inneren Kammern der Regulierung des Auftriebs dienten. Wahrscheinlich bewegte es sich durch Rückstoßbewegung fort und lebte im offenen Meer. Seine Nahrung bestand aus kleinen Meeresorganismen wie Krebstieren, Larven und anderen wirbellosen Tieren. Im Jurameer war es ein häufiger Bestandteil des damaligen Ökosystems.

Fossilisation in der Fundstelle Holzmaden

Fossilien aus der Fundstelle Holzmaden sind wegen ihres außergewöhnlichen Erhaltungszustands sehr geschätzt. Die dunklen Schiefer entstanden in einer Umgebung mit sehr geringem Sauerstoffgehalt am Meeresboden, wodurch der Zerfall abgestorbener Organismen stark verlangsamt wurde. Dadurch bleiben die Schalen der Ammoniten oft in sehr gutem Zustand erhalten und manchmal sogar mit feinen Details. Einige Exemplare können zusätzlich mit Pyrit mineralisiert sein, was ihnen ein auffälliges metallisch goldenes Aussehen verleiht.