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Fossiler Zahn eines Höhlenbären (Ursus spelaeus) 4,3cm – Slowakei

Fundort: Slowakei
Gewicht: 3,6g
Zahngröße: 4,3 x 1,3 x 1 cm
Periode: Pleistozän

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29.05.2026
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Artikelnummer: ZME06
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Zahn eines Höhlenbären – Fossiler Überrest aus der Eiszeit

Der fossile Zahn eines Höhlenbären (Ursus spelaeus) stellt einen faszinierenden Überrest eines der größten Raubtiere der Eiszeit dar. Dieser prähistorische Bär lebte während des Pleistozäns in Europa, und seine fossilen Überreste gehören zu den begehrten Sammlerstücken.

Wer war der Höhlenbär?

Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) war eine beeindruckende prähistorische Bärenart, die während des Pleistozäns in Europa lebte. Seinen Namen erhielt er durch die zahlreichen Funde von Skelettresten in Höhlen, in denen er vermutlich deutlich mehr Zeit verbrachte als heutige Braunbären. Er gehörte zu den größten europäischen Raubtieren seiner Zeit, wobei Männchen ein Gewicht von bis zu etwa 500 Kilogramm erreichen konnten.

Aussehen und Lebensweise

Der Höhlenbär war ein naher Verwandter des Braunbären, unterschied sich jedoch durch seine ausgeprägtere hohe Stirn und den robusteren Körperbau. Trotz seiner enormen Größe bestand seine Nahrung hauptsächlich aus Pflanzen, Kräutern, Gräsern, Beeren und anderen natürlichen Nahrungsquellen. Gelegentlich konnte er auch kleinere Tiere erbeuten. Sein Leben war eng mit Höhlen verbunden, die ihm als Schutz und Winterquartier dienten.

Aussterben

Der Höhlenbär starb vor etwa 24.000 Jahren während der letzten Eiszeit aus. Als Hauptursache gelten erhebliche Klimaveränderungen, Abkühlung und der Verlust von Vegetation, die einen wesentlichen Teil seiner Nahrung ausmachte. Einige Theorien gehen zudem davon aus, dass auch die Ankunft des modernen Menschen und verstärkte Jagd zum Rückgang der Population beitrugen. Heute stellen die fossilen Überreste dieses faszinierenden Tieres ein einzigartiges Zeugnis der urzeitlichen europäischen Natur dar.