Pietersit Cabochon – Outjo, Namibia
Fundort: Outjo, Namibia
Gewicht: 1,9g
Dimensionen: 2,2 x 1,5 x 0,4 cm
| Kategorie: | Pietersite |
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Pietersit – Quarz mit dynamischer Struktur
Pietersit ist eine seltene Varietät von Quarz, die für ihre markante und unregelmäßige faserige Struktur bekannt ist. Dieser Stein entsteht durch die Umwandlung faseriger Minerale, insbesondere Krokydolith, die anschließend silicifiziert werden. Das Ergebnis ist eine charakteristische chaotische Zeichnung mit einem Effekt ähnlich dem Tigerauge, oft als „gebrochene“ oder „stürmische“ Bänderung bezeichnet.
Aussehen und Verarbeitung
Pietersit zeichnet sich durch eine Kombination von blauen, goldenen, braunen und grauen Farbtönen aus, die sich unregelmäßig vermischen. Bei Lichteinfall kann er den Effekt der Chatoyance (Katzenauge) zeigen, der durch die Ausrichtung der Fasern im Stein verursacht wird. Am häufigsten wird er zu Kabochons verarbeitet, bei denen seine Struktur und optischen Effekte am besten zur Geltung kommen.
Entstehung von Pietersit
Pietersit entsteht durch einen Prozess der Umwandlung faseriger Minerale, bei dem diese zerbrochen und anschließend durch kieselige Masse wieder verbunden werden. Dieser Prozess ähnelt der Entstehung von Tigerauge, jedoch ist die Struktur von Pietersit deutlich unregelmäßiger und fragmentierter. Das Ergebnis ist ein Stein mit dynamischem Erscheinungsbild und variabler Zeichnung.
Fundorte von Pietersit
Pietersit wurde erstmals in Namibia entdeckt, das bis heute zu den wichtigsten Quellen gehört. Weitere Vorkommen befinden sich in China, wo Materialien mit unterschiedlicher Farbcharakteristik auftreten. Jede Lokalität liefert Pietersit mit leicht abweichender Zeichnung und Farbgebung.
Eigenschaften und Merkmale
Pietersit hat eine Härte von etwa 6,5–7 auf der Mohs-Skala, ist undurchsichtig bis leicht durchscheinend und erreicht nach dem Polieren einen hohen Glanz. Aufgrund seiner Struktur und optischen Effekte ist er sowohl in der Schmuckherstellung als auch bei Sammlern sehr beliebt.





