Septarie mit Kristallhöhle – „Drachenei“ – Madagaskar
Fundort: Madagaskar
Gewicht: 2 137g
Dimensionen: 17 x 10,5 x 9 cm
| Kategorie: | Madagaskar |
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Septarie „Drachenei“ mit Kristallhöhle
Die Septarie, häufig unter der Handelsbezeichnung „Drachenei“ bekannt, ist eine natürliche Mineralkonkretion mit einem charakteristischen Netz aus Rissen und einer markanten Zeichnung. Durch das Schleifen in Eiform tritt der Kontrast zwischen dem Muttergestein und den Mineralien, welche die entstandenen Risse über Millionen von Jahren ausfüllten, besonders deutlich hervor.
Entstehung der Septarie
Septarien entstanden vor Millionen von Jahren in Sedimentgesteinen, meist auf dem Grund urzeitlicher Meere. Um organische Überreste oder einen anderen festen Kern lagerten sich nach und nach feine Sedimente ab und bildeten eine feste, rundliche Konkretion. Während des Austrocknens, Schrumpfens und Verfestigens des Materials entstanden die charakteristischen Risse. Später drangen mineralreiche Lösungen in diese Spalten ein, aus denen sich unter anderem Calcit, Aragonit und weitere Minerale abschieden. Die so gefüllten Risse verleihen der Septarie ihr typisches Muster. Blieben einzelne Hohlräume unverfüllt, konnten sich im Inneren kristallausgekleidete Drusen bilden.
Aussehen und Bearbeitung
Natürliche Septarien besitzen meist eine rundliche bis unregelmäßige Form. Durch das Schleifen und Polieren in Eiform werden ihre Farbkontraste, Strukturen und feinen Mineraladern besonders hervorgehoben. Die Bezeichnung „Drachenei“ leitet sich von der Form sowie der außergewöhnlichen Zeichnung ab, die an Drachenschuppen erinnert. Jedes Exemplar ist ein Unikat und kann sich in Farbe, Größe der Hohlräume, Kristallbesatz und Anordnung der mineralischen Füllungen unterscheiden. Septarien eignen sich hervorragend als Dekorationsobjekt, Sammlerstück oder als außergewöhnliches Geschenk für Mineralienliebhaber.





