Tigerauge-Cabochon – Südafrika
Fundort: Südafrika
Gewicht: 14,8g
Dimensionen: 4,3 x 2,9 x 0,6 cm
| Kategorie: | Tigeraugen |
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Tigerauge – Cabochon aus der Republik Südafrika
Tigerauge ist eine natürliche Quarzvarietät, die für ihre charakteristische goldbraune Farbe und den ausgeprägten optischen Effekt, bekannt als Chatoyance, bekannt ist. Dieses optische Phänomen erzeugt ein schmales Lichtband, das sich beim Bewegen des Steins scheinbar über seine Oberfläche bewegt. Die Farbnuancen reichen von hellem Goldton bis zu dunklem Braun, oft mit natürlichen Übergängen und Zeichnungen.
Cabochon und optischer Effekt
Der Cabochonschliff mit seiner glatten, abgerundeten Oberfläche lässt den für Tigerauge typischen optischen Effekt vollständig zur Geltung kommen. Die Ausrichtung der Mineralstruktur beim Schleifen beeinflusst die Intensität und Richtung des Lichtbandes. Die polierte Oberfläche verstärkt den natürlichen Glanz und die Farbtiefe des Steins.
Entstehung des Tigerauges
Tigerauge entstand durch die Umwandlung des ursprünglichen Minerals Krokydolith, das schrittweise durch Siliziumdioxid ersetzt wurde. Während dieses Prozesses blieb die ursprüngliche innere Struktur des Minerals erhalten, wodurch der charakteristische optische Effekt entstehen konnte. Die goldbraune Färbung wird durch das Vorhandensein von Eisenoxiden verursacht.
Fundorte
Die wichtigsten Vorkommen von Tigerauge befinden sich in der Republik Südafrika, die die Hauptquelle dieses Minerals darstellt. Material aus dieser Region ist für seine ausgeprägte Zeichnung und intensive Färbung bekannt. Weitere Vorkommen sind aus Australien, Indien und Namibia bekannt.
Mineralogische Eigenschaften
Tigerauge gehört zur Gruppe der Quarze und besitzt eine Härte von etwa 7 auf der Mohs-Skala. Es tritt in kompakter Form auf und wird vor allem für seinen charakteristischen optischen Effekt und seine markante Färbung geschätzt.





