Obsidian Jambi
Obsidiane aus Jambi sind natürliche vulkanische Gläser aus der Provinz Jambi auf der Insel Sumatra in Indonesien. Obsidian entsteht beim schnellen Abkühlen siliziumdioxidreicher Lava, wobei den Mineralen nicht genügend Zeit bleibt, eine normale kristalline Struktur auszubilden. Das Ergebnis ist überwiegend amorphes Naturglas.
Typisch für Obsidiane aus dieser Region sind eine dunkelgraue, braunschwarze bis nahezu schwarze Farbe und ein ausgeprägter glasiger Glanz. Die einzelnen Exemplare können sich in Form, Oberflächenstruktur, Farbton und Durchscheinbarkeit unterscheiden, sodass jedes Stück ein einzigartiges natürliches Original darstellt.
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Obsidian aus der Provinz Jambi
Die Provinz Jambi liegt im zentralen Teil der Insel Sumatra, und ihre geologische Entwicklung ist eng mit vulkanischer Aktivität verbunden. Wissenschaftliche Analysen haben in der Region Jambi mehrere unterschiedliche natürliche Obsidianquellen bestätigt, unter anderem in den Gebieten Merangin und Sarolangun. Die einzelnen Quellen können anhand unterschiedlicher Anteile von Spurenelementen voneinander unterschieden werden.
Wie entsteht Obsidian?
Obsidian ist ein natürliches vulkanisches Glas. Er entsteht beim sehr schnellen Abkühlen von Lava, die in der Regel reich an Siliziumdioxid ist. Die Schmelze erstarrt, bevor sich größere Mineralkristalle bilden können, und behält dadurch ihre glasige Struktur.
Eine typische Eigenschaft von Obsidian ist der muschelige Bruch, bei dem glatte, gebogene Bruchflächen und außergewöhnlich scharfe Kanten entstehen. Aufgrund dieser Eigenschaft wurde Obsidian in vielen Teilen der Welt über Jahrtausende als Rohmaterial zur Herstellung von Werkzeugen verwendet.
Prähistorische Nutzung von Obsidian auf Sumatra
Die Region Jambi besitzt auch eine bedeutende archäologische Geschichte im Zusammenhang mit der Nutzung von Obsidian. An lokalen archäologischen Fundstellen wurden Obsidiansplitter, Kerne und Werkzeuge entdeckt, die die Verarbeitung dieses Naturglases durch die prähistorischen Bewohner Sumatras belegen.
Zu den bekanntesten Fundstellen gehört die Höhle Tianko Panjang in der Region Jambi, wo Obsidianartefakte in Schichten gefunden wurden, die auf etwa 10.000 Jahre vor heute datiert werden. Obsidian stellte somit bereits im späten Pleistozän und frühen Holozän einen wichtigen Rohstoff für die lokalen Gemeinschaften dar.
Aussehen der Obsidiane aus Jambi
Die angebotenen Exemplare bestehen überwiegend aus einer dunklen bis nahezu schwarzen glasigen Masse. Auf frischen Bruchflächen kann ein ausgeprägter glasiger Glanz sichtbar sein, während die natürliche Außenfläche häufig matter oder unterschiedlich strukturiert ist. Einige dünnere Bereiche können im starken Durchlicht leicht durchscheinend sein.


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